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Was Elvis Presley von James Dean
gehalten hat ist glaub ich hinlänglich bekannt. Elvis selbst bezeichnete
James Dean als "Genie". Sah sich seine Filme mehrfach an, kannte all die
Texte auswendig und verehrte ihn als Schauspieler. Wollte aber nie
mit ihm verglichen werden.
Kurzbiografie
Als James Dean
sechs Jahre alt war, zogen seine Eltern von Indiana nach Kalifornien.
Nach dem Tod seiner Mutter drei Jahre später, 1940, schickt ihn sein
Vater zurück nach Fairmount, Indiana. Dort wächst er auf der Farm seines
Onkels und seiner Tante auf. Sein Vater, ein Zahntechniker, bleibt in
Kalifornien.
Ab dem Alter von
15 Jahren tritt er in verschiedenen Inszenierungen einer
Highschool-Theatergruppe auf. Weitere Auftritte folgen während des
Studiums in Santa Monica. Nach mehreren Nebenrollen in Fernseh-, Kino-
und Theaterproduktionen unterzeichnet er 1954 seinen ersten bedeutenden
Vertrag mit Warner Bros. für neun Filme. Kurz darauf beginnen die
Dreharbeiten zu dem Film "Jenseits von Eden" von Elia Kazan. Im März
1955 ist die Premiere des Films. Schon wenige Tage später folgen die
ersten Aufnahmen für seinen nächsten Film "...denn sie wissen nicht, was
sie tun".
Neben seiner
Arbeit vor der Kamera entwickelt James Dean eine große Leidenschaft
für
Autorennen, an denen er mit seinem weißen Porsche 356 Speedster
teilnimmt. Diese fesseln ihn so sehr, dass ihm in seinem Vertrag für den
nächsten Film "Giganten" auf Initiative der Produzenten die Teilnahme an
Autorennen verboten wird. Am 16. September 1955, einen Tag nachdem er
seinen erst dritten Film "Giganten" abgedreht hatte, kaufte der
talentierte Rennfahrer James Dean in Hollywood vom emigrierten Wiener
Sportwagen-Händler Johnny von Neumann für 7.000 Dollar einen Porsche
550 Spyder. Einige Tage später, am 30. September 1955, stirbt er bei
einem Autounfall auf dem Weg zu einem Rennen.
Mit James Dean
holte man auf dem Crossing Highway 466 aus dem Wrack auch seinen
Beifahrer Rolf Wütherich, Spitzenmechaniker bei Porsche, der seit dem
Unfall an Depressionen litt. Er raste 1981 mit seinem eigenen Porsche in
den Tod.
Den Spyder 550,
oder besser gesagt das Wrack, kaufte Autobastler George Barris, der
Jimmy noch die schwarzen Reifen mit weißen Rennstreifen bemalt hatte.
Beim Abtransport rutschte das Autowrack von den Schienen und brach einem
Monteur beide Beine. Barris baute den Motor aus und verkaufte ihn samt
Karosse an Dr. Troy McHenry aus Beverly Hills. Der war
Amateurrennfahrer, starb fünf Monate später, als sein Wagen mit dem
Dean-Motor gegen einen Baum raste. Auch der nächste Käufer, ein Arzt,
William F. Eschrid, überschlug sich mit dem verhexten Vehikel, überlebte
aber.
30.09.1955

Zwischenstopp am
Morgen in Sherman Oaks |

Mit Beifahrer
Rolf Wütherich |

Das letzte Foto
vor dem Unfall |
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Darauf stellte
Barris das Wrack in einer Bowling-Halle aus. Eintritt ein Quarter/25
Cent, wer auf dem blutigen Sitz, auf dem Jimmy saß, Platz nehmen wollte,
musste noch einmal einen halben Dollar locker machen. 750.000 Tickets
wurden verkauft. Insgesamt soll das Wrack eine Million Dollar
eingebracht haben. Nur, als es nach Fresno bei Los Angeles per Bahn
zurückverfrachtet wurde, kam die Ladung nie an.
Heute mag der
Mythos James Dean verflacht sein, aber wie hatte Pastor Xen Harvey an
Jimmys Grab orakelt: "Die Karriere von James Dean ist nicht zu Ende, sie
hat gerade begonnen. Und Gott selbst führt dabei Regie".
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