ELVIS´ MERCEDES 220 & 300

 

 

 

Elvis machte Bekanntschaft mit der Automarke Mercedes anlässlich seines Militärdienstes in Deutschland. Konkret erwarb er am 21. Dezember 1958, neben einem BMW 507 und einem VW Käfer für Lamar Fike und Red West, einen schwarzen Mercedes 220 der Baureihe W 180. Danach sollte noch ein ebenfalls schwarzer Mercedes 300 der Baureihe W 186 folgen. Obwohl von Elvis´ Militärzeit in Deutschland unzählige Fotos existieren sind Bilder die Elvis mit einem seiner Mercedes zeigen Mangelware. Ich möchte euch in dieser Rubrik ein paar dieser raren Fotos näherbringen.

 

 

 

 

MabrosELVISworld dankt recht herzlich dem "Elvis-Presley-Initiativkreises, Gelsenkirchen", allen voran Oskar Hentschel für die Genehmigung die beiden folgenden Fotos hier auch präsentieren zu dürfen. Bekannt wurde das Team Oskar Hentschel, Andreas Schröer und Michael Knorr vor allem durch das Buch "A Date With Elvis - Army Days Revisited" (© 2004 Beluga New Media GmbH) und die erst kürzlich eröffnete Ausstellung "The Explosion Of Rock´n´Roll" (siehe >> Link).

Vernon Presley beobachtet die Szenerie (Elvis am Steuer) - Bad Nauheim, Goethestraße 14

 

Ein kleiner Auszug aus Elvis´ Fuhrpark: VW Käfer, BMW 507, Mercedes 300 - Bad Nauheim, Goethestraße 14

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwei Vorfälle im Zusammenhang mit Elvis´ Mercedes 220 möcht ich euch nicht vorenthalten. Der erste ereignete sich nach der Präsentation des BMW 507. Nicht Elvis fuhr im erstandenen BMW zurück nach Bad Nauheim sondern Elvis´ Vater Vernon im Mercedes. Elvis nahm vorne neben Vernon platz. Weiters im Fahrzeug auf den hinteren Sitzen Red West und Lamar Fike. Als ein Fotograf dem Mercedes folgte versuchte Vernon diesen abzuschütteln. Als man zu einem Bahnübergang kam entschloss sich Elvis´ Vater trotz bereits schließendem Schranken für eine Durchfahrt. Die Überquerung der Bahngleise war leider nicht mehr möglich da der 2. Schranken bereits in geschlossenem Zustand war. Vernon manövrierte den Mercedes daraufhin seitlich zum Bahnschranken und entging dadurch einer Kollision des gerade in diesem Moment passierenden Zuges. Als der Schranken sich öffnete und der erste Schreck vorbei war gelang es schließlich Vernon doch noch den Fotografen abzuschütteln.

Der zweite Vorfall ereignete sich nur 11 Tage danach, nämlich am 1. Jänner 1959. Vernon, wieder am Steuer sitzend, fuhr mit Elvis´ Sekretärin Elisabeth Stefaniak nach einer Einkaufstour in Frankfurt zurück nach Bad Nauheim. Auf der Autobahn Frankfurt - Kassel geschah dann das Unglück. Vernon war gerade im Begriff ein vor ihm fahrendes Fahrzeug zu überholen. Genau in diesem Moment scherte auch das andere Fahrzeug aus. Vernon stieg kraftvoll in die Bremsen, dadurch wurde der Mercedes instabil und krachte in einem Baum auf der anderen Seite der Autobahn. Der Wagen war ein Totalschaden und der ganze Einkauf lag verstreut herum. Vernon blieb bis auf ein paar blaue Flecken unverletzt. Elisabeth wurde schließlich von der Rettung ins Spital gebracht und ein bei ihr durchgeführtes Röntgen zeigte dass nichts gebrochen war. Elvis war zu dieser Zeit in der Goethestraße als ein von Vernon beauftragter, an der Unfallstelle vorbeikommender, Autofahrer Elvis zu Hause anrief und eine etwas unklare Version der Ereignisse von sich gab. Elvis entschloss sich daraufhin mit Red und Lamar die Unfallstelle selbst aufzusuchen.

Vernon machte sich in der Zwischenzeit auf den Weg zurück nach Bad Nauheim. Als Elvis dann am Unfallort eintraf und den Mercedes in diesem Zustand sah war er geschockt und dachte dass er nach seiner Mutter jetzt auch seinen Vater verloren hätte. Elvis besuchte danach Elisabeth Stefaniak im Spital und war beruhigt als er erfuhr dass Vernon o.k. sei. Die lokalen Reporter, die von dieser Geschichte schnell Wind bekamen, griffen dies natürlich sofort auf und schrieben sensationelle Stories darüber dass Elvis schwer verletzt sei und vielleicht sogar sterben werde.

 

 

 

 

 

 

 

 

Filmproduzent Hal Wallis besuchte Elvis am 18.08.1959 standesgemäß im Mercedes 300 SL Roadster

 

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