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Leider folgten diesmal nur wenige WM-Teilnehmer der Einladung ins Burgenland. Ganz unterschiedlich auch der Grund für die Absagen. Ob private Feier, Kuraufenthalt (ja ja schön langsam werden wir alt) oder Holzlieferung. Immerhin ging´s diesmal den Haustieren gut. Erfreulich jedenfalls einen neuen WM-Teilnehmer in unserer Runde begrüßen zu dürfen. Nämlich Rookie Roman dem es nicht nur sichtlich Spaß gemacht hat, sondern der auch gleich bei seinem ersten Einsatz WM-Punkte mit nach Hause nehmen konnte und sich nebenbei bemerkt vom Qualy bis zum 2. Rennen um 4 Sekunden steigerte (siehe Tabelle). Gratulation von dieser Stelle aus. Der eigentliche Höhepunkt an diesem Renntag fand aber aus meiner Sicht bereits vor unseren beiden WM-Läufen statt. Martin, unser Mann aus der Staatsliga, brachte buchstäblich in letzter Sekunde in einer Nachtschicht vor dem Renntag sein Schalterkart wieder auf Vordermann (unser letzter Einsatz in Graz machte dies leider erforderlich) und stellte uns dieses auch in Rechnitz zur Verfügung. Fast 3 Stunden konnte wir (Oliver, Klaus G. und der Schreiber dieser Zeilen) uns richtig austoben. Dies noch dazu bei optimalen Bedingungen und nahezu keinem Verkehr auf der Anlage. Mir ging´s bei meinem 2. Versuch nach Graz erheblich besser. Von einem runden Fahrstil im richtigen Drehzahlbereich war ich aber doch noch etwas entfernt. Anders bei Oliver und Klaus G. Ihnen gelang dies auf Anhieb. O.K. Oliver war etwas übermotiviert. Nach einem 2tägigen BMW M3 Fahrerlager am Salzburgring und etlichen Stunden vor dem Rennsimulator zu Hause (diesmal mit richtigem Schaltschema) aber eh kein Wunder. So schraubte er kontinuierlich seine Rundenzeiten nach unten. Nach anfänglichen 53,5 gab´s bereits nach wenigen Runden 51,3 auf der Stoppuhr zu lesen. Das Ende der Fahnenstange war da natürlich noch lange nicht erreicht, aber Klaus G. und ich standen schon in den Startlöchern für unseren nächsten Turn. Nun aber zum Rennbericht mit den Kinder- äh Leihkarts.
In der 1. Startreihe nach dem Qualy
nicht wirklich überraschend Bernhard und Oliver dahinter aber sensationell
auf Platz 3 Toni. Bei dem Kart aber auch kein Wunder. Toni bekam nämlich von
der Rennleitung einen orangen Eyecatcher (siehe Foto).
Sensationeller Start von Bernhard. Bei
seinen 50 kg aber eh kein Wunder. Bernhard fuhr überhaupt ein einsames
Rennen, denn Oliver bemerkte während des 1. Laufes, dass auch sein Kart nicht
perfekt lief. Ayrton war dafür vor mir liegend sensationell unterwegs bis
nach kurzer Zeit massiv Rauch aus seinem Motor qualmte. Dies bescherte mir
unmittelbar dahinter fahrend wieder einmal neue Eindrücke. Schön auch zu
beobachten wie sich Ayrton seitlich nach rechts drehte und daraufhin all den
Rauch vernahm. Nach einer qualmenden Ehrenrunde gabs für ihn ein neues Kart
und schlussendlich Platz 6. Nach diesem Vorfall kam ich kontinuierlich Toni
in seinem Spezialkart näher. Übrigens schön
Im 2. Lauf, mit wie gewohnt gestürzter Startaufstellung, jedoch ohne Martin dafür mit Oliver in einem neuen Kart, waren nach naturgemäß anfänglichen Drängeleien schnell die Positionen bezogen. Bernhard und Oliver fuhren dem Feld auf und davon. Es entwickelte sich ein toller Zweikampf der Beiden mit stets wechselnden neuen Rundenrekorden. Schließlich gewann Bernhard auch das 2. Rennen. Oliver immerhin noch die schnellste Rundenzeit wenn auch nur denkbar knapp (siehe Tabelle). Ich fuhr ein einsames Rennen auf Position 3 vor Toni der auch den 2. Lauf auf dem hervorragenden 4. Platz beendete. Dahinter Ayrton und Roman auf den Plätzen 5 und 6. Oliver und Bernhard, das muss man neidlos anerkennen, waren an diesem Renntag eine Klasse für sich und nicht zu biegen. Respekt. Ihr fragt euch was mit Klaus G. los war? Nun Klaus bekam leider ein Kart mit zu großem Sitz zugewiesen. Versuchte die Lücken mit Schaumstoff zu schließen. Saß dabei aber viel zu hoch und beendete den 1. Lauf dadurch nur auf Platz 6. Ohne Schaumstoff war eine halbwegs angenehme Sitzposition aber auch nicht möglich und so musste Klaus im 2. Lauf w.o. geben zumal in der Boxengasse nur mehr die Kartleichen des 1. Laufes zur Verfügung standen. Ärgerlich. Schließen möchte ich mit einem RIESIGEN Dankeschön an Martin der auch ein zweites Mal Strapazen auf sich nahm um ein paar Mutigen Rennatmosphäre zu ermöglichen. Ich bin überhaupt der Meinung dass wir alle uns Rennkarts zulegen sollten denn der Umstieg vom Renn- zum Kinder- äh Leihkart fällt wirklich schwer meint euer Elvis. Ich werde daher beim nächsten Mal zu zweit anreisen. Wer der Zweite ist? Natürlich meine Bank. Und fast hätt ich´s vergessen. Ein Dankeschön auch an Toni´s bessere Hälfte für die tollen Fotos.
QUALIFYING
1. RENNEN
2. RENNEN
*) schnellste Rundenzeit
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