Hamilton blickt auf eine lange und glanzvolle Geschichte in der Welt der Uhrmacherkunst zurück und hat bis heute bereits zahlreiche Meilensteine gesetzt. Hamiltons Wurzeln liegen in den USA, wo die Marke 1892 gegründet wurde. Die erste Hamilton-Fabrik befand sich in Lancaster, Pennsylvania, wo das Unternehmen während der ersten 111 Jahre seines Bestehens angesiedelt war. Hamilton machte sich erstmals einen Namen in den Anfangstagen der amerikanischen Eisenbahn. Als das Land seine wichtige Infrastruktur weiter ausbaute, begann Hamilton mit der Lieferung von präzisen Zeitmessern, die dabei helfen sollten, durch synchronisierte Zeit die Unfälle auf den Schienen zu reduzieren und zu vermeiden.

2017 wurde Hamilton zum offiziellen Zeitnehmer der Red Bull Air Race Championship

1918, als sich das Zeitalter der Luftfahrt entfaltete, trat Hamilton auch am Himmel als Zeitnehmer auf und Hamilton Uhren trugen zur Pünktlichkeit der neuen Dienstleistung von U.S. Airmail bei. Seitdem steht Hamilton als Synonym für die Welt der Luftfahrt und ist derzeit offizieller Zeitnehmer der Red Bull Air Race World Championship. 2018 feiert Hamilton 100 Jahre Engagement in der Luftfahrt mit dem auf nur 1918 individuell nummerierten Modell der "Khaki X-Wind Auto Chrono Limited Edition".

"Khaki X-Wind Auto Chrono Limited Edition"

1942 stellte Hamilton die Uhrenproduktion für Verbraucher ein, um sich auf die Belieferung des Militärs zu konzentrieren. Für diesen Einsatz erhielt Hamilton einen U.S. Army-Navy "E" Award für die Herstellung ausgezeichneter Produkte. Die Verbindung zum Militär besteht bis heute, und Hamilton ist stolz, offizielle Uhr der Sportmannschaften der U.S. Military Academy und der Air Force Academy zu sein.

Die Nachkriegsjahre gaben Hamilton Anlass zu einem neuen Innovationsfokus. Dies führte zu bedeutenden Entwicklungen, die die Welt der Uhrmacherkunst für immer verändert haben. 1957 erschien mit der "Ventura" die erste batteriebetriebene elektrische Armbanduhr der Welt und 1970 folgte mit der "Pulsar" die weltweit erste Uhr mit einem digitalen LED-Display.

Seit fast 70 Jahren ist Hamilton auch als die Marke der Filmwelt bekannt, was Hamilton der engen Verbindung mit Hollywood verdankt. Uhren von Hamilton erschienen erstmals in dem Hollywood-Film "Froschmänner" von 1951 - mit Richard Widmark in der Hauptrolle - auf der Leinwand. Seitdem spielten Hamilton-Uhren in über 450 großen Kinofilmen eine Rolle. Hamilton entwarf darüber hinaus auch Unikate für besondere Projekte wie "2001 - Odyssee im Weltraum" oder "Interstellar".

 

Oben: Hamilton Uhr für den Film "2001 - Odysse im Weltraum"

Links: The Official Timepiece Of The Galaxy - "Men In Black 3" - Hamilton Ventura

In "Der Marsianer" zum Beispiel trägt die Hauptfigur Mark Watney eine Hamilton "BeLOWZERO 1000m", die seinen Überlebenswillen und seine selbstständige Denkweise zum Ausdruck bringt. In der berühmten "Men In Black"-Trilogie tragen die Protagonisten "Ventura"-Modelle, um ihre Verbindung zur Vergangenheit wie auch zur Zukunft zu zeigen, während sie den Planeten gegen intergalaktische Feinde verteidigen.

2006 rief Hamilton die "Hamilton Behind The Camery Awards" ins Leben, um bedeutende Talente hinter den Kulissen zu würdigen. Dank Hamilton werden Kostümdesigner, Requisiteure, Cutter und andere Crew-Mitglieder nun für ihre Kunst und ihre Leistungen anerkannt: Die Marke Hamilton gehört heute zur "Swatch Group".

Nun aber zum Thema: "Elvis & Hamilton". Elvis besaß mehrere Modelle der Firma Hamilton. Er trug diese sowohl privat als auch im Film. Die erste Spur führt uns in das Jahr 1955 in der Elvis das folgende Modell getragen haben soll:

 

Mir liegen nur wenige Fakten zu dieser Uhr vor. So soll sie Elvis 1955 bei einer Zugfahrt getragen  und sie anschließend einem Reporter geschenkt haben. Dieses, mit 14 kt Gold-Gehäuse und -Verschluss versehene Modell, war zwei mal Gegenstand einer Auktion bei "Gotta Have Rock and Roll" (2011 und 2012) im Rahmen der "The Rock & Roll Culture Auction". Das Mindesgebot lag bei $ 4.000,--, das Estimate bei bis zu $ 12.000,--. Die Uhr fand allerdings keinen Käufer.

2015 wird diese von Elvis in den 50er Jahren bei einem Juwelier in Memphis gekaufte Hamilton schließlich bei Julien´s Auctions unter Lot 743 angeboten. Der Zuschlag erfolgt bei $ 5.120,--.

Elvis entschied sich danach wieder für den Erwerb eines Hamilton Modelles. Und zwar für eine ganz besondere Uhr dieser Firma. Ein Modell namens "Ventura" das Geschichte schreiben sollte: Die am 3. Jänner 1957 in der Lobby des Savoy Plaza Hotel in New York vorgestelle Hamilton "Ventura" war die erste Armbanduhr der Welt die von einer Batterie angetrieben wurde! Diese Uhr zeichnete nicht nur für die größte Veränderung in der Uhrmachertechnologie in 500 Jahren verantwortlich, sondern zeigte auch einen revolutionären Stil. Mit ihrem markant asymmetrischen Gehäuse war sie anders als jede Uhr, die je zuvor exisitert hatte. Elvis war sichtlich sehr angetan von diesem Modell. Meinen Recherchen zufolge besaß er nicht weniger als 6 "Ventura"!

 

 

Elvis & Ventura

 

 

 

Die Geschichte der Ventura

 

Anlässlich des 75. Geburtstages (2010) und des 80. Geburtstages (2015) von Elvis erscheinen unter dem Titel "Ventura Elvis Anniversary Collection" Sondermodelle der Hamilton Ventura.

"Ventura Elvis Anniversary Collection"

Die aktuellen Ventura-Modelle (Stand 2018)

Die aktuellen Ventura-Modelle (Stand 2018)

Mabro´s Hamilton Ventura

Nachdem Elvis 1960 seinen Militärdienst beendet hatte erhält er vom damaligen Präsidenten des "Elvis Presley Tankers" Fanclub Gary Pepper diese gegenständliche Hamilton. Auf der Rückseite eingraviert ist zu lesen: "Welcome Home Elvis From The Tankers 3-7-60". Nach 6 Monaten funktioniert die Uhr nicht mehr und Elvis ersucht seinen Onkel Vester Presley die Uhr einer Reparatur zuzuführen. Nach der Reparatur meint Elvis nur zu seinem Onkel: "Behalt sie einfach". Die Uhr wird 2011 bei Julien´s Auction unter Lot 78 angeboten. Der Zuschlag erfolgt bei $ 5.938,--.

 

Elvis & Gary Pepper - 7. März 1960

Die Firma Hamilton sollte aber noch einmal mit einem Uhrenmodell Geschichte schreiben. Und zwar mit der "Pulsar", der ersten Digitaluhr der Welt mit einer LED-Anzeige. Sie wurde 1970 im Popular Sience Magazine vorgestellt und ab 1971 in einer ersten Serie von 400 Stück um $ 2.100,-- verkauft. So viel wie damals ein Chevrolet Vega kostete! Die Pulsar veränderte die Art und Weise, wie wir Zeit darstellen und ablesen, und ebnete den Weg für zukünftige Digitaluhren, die in den 1970er und 1980er Jahren zur Norm wurden.

 

Hamilton "Pulsar" - Die erste Digitaluhr der Welt mit LED-Anzeige

Nachfolger der Pulsar wurde 1973 das Modell "QED" (Quartz Electronic Digital) bzw. "QTC" (Quartz Time Computer) basierend auf die Pulsar-Technologie. Und es ist nicht weiter verwunderlich, dass auch Elvis Presley auf den sozusagen Zug der Zeit aufsprang und sich eine Digitaluhr mit LED-Anzeige zulegte.

Hamilton "QED" Werbung

 

 

Elvis & Hamilton QED

 

 

 

 

 

>> www.hamiltonwatch.com

 

 

 


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