Dank Dennis Jale wurde heuer Elvis´ 84. Geburtstag in Wien ein ganzes Wochenende lang gebührend mit der TCB-Band und den Imperials gefeiert. Ich entschloss mich gleich für 2 Nächte im Wiener Hotel Intercontinental einzuchecken. Denn auch heuer gab es wieder ein spezielles Package, dessen 1. Programmpunkt bereits am Freitag um 16.00 Uhr auf dem Plan stand: Die TCB-Band und die Imperials standen exklusiv für die Hotelgäste zu einem Meet & Greet an der Hotelbar zur Verfügung. Es gab nicht nur die Möglichkeit mit den Special-Guests zu reden, sondern auch das eine oder andere Erinnerungsfoto zu schießen. Nach einer kulinarischen Pause gings bereits um 18.00 Uhr per Bus zum Wiener Metropol. Vor Konzertbeginn gabs noch die Gelegenheit die Verkaufsstände aufzusuchen und das eine oder andere Gespräch zu führen.

Um 20.00 Uhr dann der perfekte Einstieg in das Konzertprogramm mit "The Unplugged Show" samt Wohnzimmeratmosphäre im Wiener Metropol. Highlights aus meiner Sicht die Títel: "Always On My Mind; My Boy; American Trilogy" mit gesanglicher Untersützung von Ronnie Tutt´s Tochter Elisia Tutt Notermann; "Baby What You Want Me To Do; Sweet, Sweet Spirit" A Capella von den Imperials gesungen. "Talk About The Good Times" dargeboten von Darrell Toney, der sich dabei auch gleich auf der Gitarre begleitete. Terry Blackwood erzählte uns die Geschichte, dass sein Vater für eine Parade ein Cabrio benötigte und Elvis darauf ansprach, ob er ihm eines borgen könne. Elvis stimmte dem Anliegen sofort zu und so war Terry´s Vater der einzige Teilnehmer, der in einem rosa Convertible vorfuhr. Für den Song "Johnny B. Goode" holte Dennis Jale Ronnie Tutt´s Tochter Elisia sowie dessen Schwiegersohn Michael Notermann auf die Bühne. Auch er ist ein hervorragender Schlagzeuger. Weiters wurden wir Zeugen einer sensationellen - von Darrell Toney - dargebotenen Version des Songs "Steamroller Blues", bei der sich James Burton an der Akustikgitarre mächtig ins Zeug legte. Wobei man überhaupt sagen muss, dass es ein Erlebnis der besondern Art ist James Burton einmal live an der Akustikgitarre zu erleben. James erwähnte den Gitarristen Reggie Young, mit dem er gemeinsam auf unzähligen Platten spielte. Reggie verstarb nur einen Tag vor diesem Konzert. James widmete den nächsten Song "In The Ghetto" Reggie Young. James erzählte uns, dass dieser Titel einer seiner Lieblingssongs von Elvis wäre.

The Unplugged Show - 18.01.2019

Nach dem Konzert fand noch eine Autogrammstunde statt. Leider mussten wir schon vorher die Location mit dem Bus verlassen. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an Maren, die für mich die heiß begehrten Autogramme besorgte. Zurück im Hotel fanden wir uns an meinem Lieblingsplatz des Hotel Intercontinental - erraten die Hotelbar - ein, um mit den Künstlern den Tag bzw. die Nacht ausklingen zu lassen. Übrigens, sehr empfehlenswert waren die speziellen Winter-Cocktails. Vom "Zombie" ganz zu schweigen.

Nach einem Frühstücksbuffet, das keine Wünsche offen ließ, folgte am Samstag den 19. Jänner um 12.00 Uhr der nächste Programmpunkt: Eine Führung durch das Elvis-Museum von Andreas Schröer im Tandlermarkt der MA 48 in der Siebenbrunnenfeldgasse 3. Präsentiert wurden in dieser einzigartigen, mit viel Liebe gestalteten Ausstellung mehr als 200 Original-Exponate aus der Sammlung Schröer. Unfassbar, was Andreas in all den Jahren in detektivischer Arbeit entdeckte und mittlerweile sein Eigen nennen darf. Unglaublich auch, seine bei dieser Führung erzählten Geschichten. Dass Andreas diese noch in einem - wie ich meine - außergewöhnlichen Erzählstil unters Volk bringt, macht die Sache noch dazu sehr unterhaltsam. Respekt Andreas! Mich hat diese Ausstellung förmlich umgehauen, aber macht euch selbst ein Bild.

 

Fotos - Elvis Museum von Andreas Schröer

Zurück im Hotel Intercontinental gab es exklusiv für die Hotelgäste um 16.00 Uhr die Möglichkeit einer Fotosession an der Hotelbar mit allen Special Guests.

    

So etwas gibt es halt nur beim "TCB-Weekend" in Wien: Ein Bild, das nicht jeder hat 

Um 18.00 Uhr gab es dann wie tags zuvor den Bustransfer zum Wiener Metropol. Bis zum Konzertbeginn um 20.00 Uhr blieb noch genügend Zeit zum Plaudern, Stärken an der Bar bzw. Aufsuchen der Verkaufsstände. Traditionell wurde die Show mit den Imperials eröffnet. Natürlich durfte Manfred Chromy am Kontrabass nicht fehlen. Er musste aber verletzungsbedingt auf das Turnen auf seinem Bass verzichten. Der Stimmung tat dies aber keinen Abbruch. Hervorheben muss man einfach Titel wie: "He Touched Me; Always On My Mind; My Boy." Es gab aber auch die eine oder andere Überraschung wie z.B. die Songs "Way Down; A Mess Of Blues oder Kentucky Rain." Der Song "American Trilogy" wieder mit gesanglicher Untersützung von Ronnie Tutt´s Tochter Elisia Tutt Notermann bedeutete Gänsehaut vom Feinsten. Für den Titel "Johnny B. Goode" kam neben Elisia auch noch deren Mann Michael Notermann als Schlagzeuger auf die Bühne. Weiteres Highlight für mich die sensationelle Version von "Steamroller Blues" und ein unfassbarer Vortrag von "How Great Thou Art", für den es zu Recht Standing Ovations gab. Auch an diesem Abend wurde auf der Bühne Dennis Jale´s neue CD "Live At The Metropol" (ein Live-Mitschnitt aus dem Jahre 2014) vorgestellt (siehe Foto). Ein - wie ich meine - "must have". 

Für den aufmerksamen Fan drängt sich schön langsam die Frage auf: Wann erwähnt der Schreiber dieser Zeilen endlich den Umstand, dass das langjährige Imperials-Mitglied Lynn Royce Taylor nicht mehr Bestandteil dieser Formation ist? Lasst mich vielleicht so beginnen: Es gab an diesem Wochenende naturgemäß zahlreiche Gespräche zu diesem Thema. Auch für mich war es nach all dieser Zeit mehr als gewöhnungsbedürftig den witzigen und charmanten Royce nicht mehr vor mir auf der Bühne zu sehen, geschweige denn ihn nicht mehr abseits der Bühne sprechen zu können. Es hat aber in der Vergangenheit immer wieder personelle Veränderungen bei den Imperials gegeben, und Terry Blackwood als Chef hat sich diesmal für den 40jährigen Will Shaw aus Nashville entschieden. Dieser Vorgang ist im Showbusiness durchaus üblich und wer an diesem Wochenende Zeuge dieser Konzerte wurde wird meiner Meinung sein, dass diese Wahl nicht die Schlechteste war! Natürlich ist die Präsenz und der Vortrag auf der Bühne dadurch etwas ganz Neues. Ein - wenn man so will - anderes Level. Will Shaw´s Gesang beim Song "Davids Psalm" ging nicht nur unter die Haut, sondern verursachte bei mir echt Gänsehaut. 

Für mich, als aufmerksamer Beobachter, war jedenfalls schön zu sehen, wie Terry Blackwood unter diesen neuen Umständen förmlich aufblühte. Schließen möchte ich dieses Thema mit einem großen Dankeschön an Lynn Royce Taylor für all die wunderschönen Momente, die er uns beschert hat und wünsche ich ihm weiterhin viel Erfolg auf seinem Weg. Apropos beobachten: Es ist einfach unbeschreiblich die Freude und das Zusammenspiel aller Akteure auf der Bühne - nicht zu vergessen die außergewöhnlichen Musiker von Dennis´ Jam Gang - mitzuverfolgen. Mittlerweile, nach all den Jahren, sozusagen zu einer großen Familie geworden, wünscht man sich keinen anderen Platz auf der Welt als das größte Wohnzimmer Wiens - das Wiener Metropol - um Elvis´ Geburtstag gebührend zu feiern. 

 

Konzertfotos - 19.01.2019

Auch nach dem Konzert gab es wie tags zuvor die Autogrammstunde. Diesmal wurde vorgesorgt und der Transferbus zu späterer Stunde ins Metropol bestellt. Vielen Dank dafür, denn, ob ihr es glaubt oder nicht: Ich hatte noch den einen oder anderen Autogrammwunsch ehe es zurück zum Hotel Intercontinental ging. Übrigens müsste es richtigerweise Transferbusse heißen: und damit sind nicht VW-Busse gemeint. Nein! Richtig große! So viele Hotelgäste, die das TCB-Weekend gebucht haben, hats´ noch nie gegeben. Die Nacht klang auch am Tag 2 in der Hotelbar aus. Erwähnenswert u.a. der Orange Caipirinha aber auch der Marry Moscow Mule oder der Winter Sloe Gin & Tonic. Ein witziges Detail am Rande: Ich staunte nicht schlecht, als ein Autogrammwunsch an mich herangetragen wurde! Michael Schönmann wollte, dass ich mich in seinem wunderschön gestalteten Fotobuch verewige. Dies noch dazu in bester Gesellschaft (siehe Foto). Gerne kam ich diesem Wunsch nach. An dieser Stelle auch noch vielen Dank Michael für dein sensationelles Foto, das du von mir und den Imperials bei der Bar geschossen hast. 

Zu danken gilt es aber auch Mario Brunner, der an diesem Wochenende einen tollen Job ablieferte und trotz div. Probleme die Übersicht behielt, stets freundlich blieb und auch unsere Sichtweise als Elvis-Fans verstand. Dank auch an Werner Kropfreiter, der nicht nur auf der Bühne des Wiener Metropols bei diesen Veranstaltungen charmant durchs Programm führte, sondern auch den einen oder anderen Wunsch der Fans - den Schreiber dieser Zeilen miteingeschlossen - erfüllte. Und last but not least ein großes Dankeschön an Maren, die nicht nur hinter den Kulissen für die Abwicklung der Events von Dennis Jale verantwortlich zeichnet, sondern auch vor Ort für einen reibungslosen Ablauf und zufriedene Gesichter sorgt.

Mabro´s Resümee: Es ist nicht nur dieses TCB-Weekend in Wien etwas besonderes, unbeschreibliches, sondern auch die große Elvis-Familie, die dahintersteht und auch über 40 Jahre nach Elvis´ Tod noch immer wächst. Ich bin froh dieser einzigartigen Community anzugehören, die es mir ermöglichte neue Freundschaften zu schließen und dank Dennis Jale auch noch Zeitzeugen live auf der Bühne erleben zu dürfen. Fanzherz was willst du mehr! Apropos Freundschaften: So gab es an diesem Wochenende u.a. ein Wiedersehen mit Christian Ettenauer und Christian Taus samt Begleitung. Sowie ausführliche Gespräche und jede Menge Spaß mit Samuel Hudl (Sam´s Fever) und seiner Ana. Ich freu mich jetzt schon Sam, wenn dein Stutz Blackhawk nach der aufwändigen Restauration für eine Ausfahrt bereit ist. Das wird dann aber eine eigene Geschichte :-) Fast hätte ich es vergessen: Dennis Jale hat an diesem Wochenende verkündet, dass es einen sehr feinen, exklusiven Event im Oktober (4.-6.) geben wird. Noch dazu auf geschichtsträchtigem Boden im Hotel Steigenberger in Bad Homburg mit der TCB-Band & The Imperials.

Mabro & .........

The Imperials - Terry Blackwood, Will Shaw & Darrell Toney

 

James Burton

Terry Blackwood

Ronnie Tutt

Glen D. Hardin

 

 

>> www.dennis-jale.com

>> www.elvisimperials.com

 

PS: mabrosELVISworld dankt Marion Konturek für die zur Verfügung gestellten Fotos
 


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